was macht man, wenn man sich laienhaft für logo-design interessiert, allerdings noch nie selbst ein logo gestaltet oder in irgendeiner form veröffentlicht hat? richtig: man nimmt erstmal an einem internationalen design-wettbewerb teil! die voraussetzungen dafür, dass meine einreichung zum internationalen “moleskinerie logo design contest” unberücksichtigt bleiben würde, waren also bestens. aber wer nicht wagt, der gewinnt auch keinen blumentopf, geschweige denn 5.000 euro preisgeld. aufmerksam auf den contest wurde ich auf designboom, die in kooperation mit moleskine dazu aufgerufen hatten, ein logo für den blog “moleskinerie” des legendären notizbuch-herstellers zu entwerfen. vorgaben? keine!

mein entwurf basiert, wie unschwer zu erkennen ist, auf dem charakteristischen moleskine-schriftzug im traditionellen copperplate-font. die farblichen banderolen und das “bändsel” sollen die charakteristischsten details der moleskines symbolisieren. die grundidee hieß “weniger ist mehr”. aber scheinbar war es ein bißchen zu wenig für die jury, um bei den mehr als 2.000 einreichungen auf die shortlist der 117 besten entwürfe zu kommen.

okay, bleiben wir realistisch! das sieger-design ist echt super und viele der geshortlisteten entwürfe sind auch sehr gut. insofern begnüge ich mich fürs erste mit platz 118.

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