hafencity / dusk

sonntagabend-dämmerung in der hamburger hafencity. der himmel fast wolkenlos. die elbe fast vereist. die touristen fast alle weg. und die hände fast erfroren. aber das war’s wert.

u.s.s. tele-michel

letzte nacht im schanzenpark! ich hatte schon immer geahnt, dass dieser turm nicht einfach nur so da steht. “fernsehturm”, klaaaaar… der steht doch auf’m alex!

 

bevor jetzt gleich aiman abdallah für ein “galileo spezial” anruft, noch folgender hinweis: manchmal ist selbst photoshop zum scherzen aufgelegt. ich wollte eine akkurate collage, und bekam stattdessen das hier. viel besser!

world press photo of the year 2011

es ist mal wieder soweit: in amsterdam wurde heute das “world press photo of the year 2011″ gekürt. unter insgesamt 101.254 einreichungen von 5.247 fotografen aus 124 ländern hat die 19-köpfige jury rund um getty images vice president aidan sullivan das folgende bild zum gesamtsieger gekürt. gemacht hat es der spanischefotograf samuel aranda für die new york times am 15. oktober 2011 in jemens hauptstadt sanaa am rande einer demonstration gegen das jemenitische regime.

© samuel aranda / people in the news / 1st prize singles & world press photo of the year 2011
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ward roberts

bin soeben via ignant auf die arbeiten von ward roberts aus melbourne gestoßen. sehr quadratisch. sehr reduziert. sehr clean. sehr schön. vor allem die serien “billions” und “courts” finde ich grandios.

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beim “spiegel”

mit dem hamburger pr-stammtisch gestern abend zu besuch im neuen redaktionssitz des “spiegel” in der hafencity. mathias müller von blumencron, “spiegel”-chefredakteur und verantwortlich für alle digitalen angebote der marke, plauderte gut 1,5 stunden aus dem redaktions- und verlags-nähkästchen. themen waren u. a. wikileaks, der digitale “spiegel”, die rolle des verlags-controlling oder warum manchmal schon ein tag allein den mediengeschichtlichen unterschied ausmacht. besten dank an sebastian und carsten für die organisation des besuchs. sehr interessant!

ach so, und das gebäude selbst ist natürlich ein echter hingucker. zumindest für menschen ohne höhenangst…

 

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berlin alexanderplatz (et al.)

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to a great night

cheers & thanks!

 

dakar 2012

drei länder. 14 etappen. 8.300 kilometer. teilnehmer aus über 50 ländern. 443 fahrzeuge am start. 249 davon im ziel. motorräder, quads, buggys, geländewagen, trucks. sand, staub, wasser, fels. blut, schweiß, öl, tränen. freud und leid. siege und niederlagen. all das hat auch in diesem jahr wieder die legendäre rallye dakar ausgemacht, die am letzten sonntag in der peruanischen hauptstadt lima zu ende gegangen ist. der boston globe zeigt auf seinem fotoblog “the big picture” nun eine serie von 37 beeindruckenden bildern von der dakar 2012. was gäbe ich dafür, um dort einmal selbst mitfahren zu dürfen!

© jacky naegelen/reuters Weiterlesen…

“sk8 at your own risk”

was die bild fürs boulevard, ist das thrasher magazine fürs skateboarding. seit 1981 dokumentiert das heft die entwicklung des sports, der szene und damit in teilen irgendwie auch immer der gesellschaft, die mit skateboarding klar kommen muss. was in den 60ern als “asphaltsurfen” mit übergroßen longboards begann (und in den epizentren des hipstertums mittlerweile seinen zweiten frühling erlebt), wurde wohl vor allem durch die punk- und hardcore-bewegung bis in die frühen 90er hinein wirklich legendär. steve berra, mike carroll oder eric koston? alles helden meiner jugend. filme wie “the end” vom birdhouse-pro-team? absolutes kulturgut, dessen konsum in endlos-schleife allein zwei zehntel der eigenen abi-note gekostet haben dürften.

gemeinsam mit dem wired magazine zeigt thrasher nun die “most jaw-dropping skateboarding images of 2011″. zehn bilder aus mehr als 10.000, die von thrasher 2011 in print und online publiziert wurden. bei wired heißt es dazu: “they aren’t the best, in that the lighting or composition may not be perfect. but this isn’t about photography. it’s about skateboarding. ” und allen, die denken mögen, dass einige der bilder ja keine große sache seien, denen sagt thrasher-cd kevin convertito: “by this day and age, most human beings reading wired.com have stepped on a skateboard at one point in their lives and know in their gut that it’s a really good way to get really hurt, really quick.” recht hat er!

meine persönlichen top 3:

aaron homoki, ollie, © thrasher/joe hammeke Weiterlesen…

leon

katharine hepburn hat einmal gesagt, liebe sei nicht das, was wir erwarten zu bekommen, sondern vielmehr das, was wir zu geben bereit sind. wenn das stimmt, wird jeder halbwegs ambitionierte amateur-fotograf beim blick auf das eigene konto bestätigen können, dass er sein hobby wohl tatsächlich über alles lieben muss. okay, die binsenweisheit, wonach immer noch der fotograf und nicht das equipment das bild macht, stimmt natürlich. aber ebenso gilt auch: von nix kommt nix!

und da bei ebay zur zeit weder gebrauchtes talent von jim rakete noch ein freifahrtschein auf platz 1 der world press photo awards zu haben sind, stand für mich fest: jetzt wird mal geklotzt statt nur gekleckert! und so habe ich mich nach fast vier jahren nun also von meiner treuen 1000d getrennt und den gegenwert eines (ziemlich schrottigen) gebrauchtwagens in das gehäuse einer 50d im top-zustand investiert. und nach dem ersten testschuss in der heimischen küche freue ich mich auf all die fotografischen quantensprünge, die nun ob des deutlich verbesserten equipments unweigerlich folgen müssen. sonst verlange ich mein geld zurück! oh, mist, privatkauf…

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